Die folgende Arbeit wurde auf ihre Schreibrichtigkeit geprüft!
 
Vorwort zur Krankheit:
BSE ist eine sehr gefährliche Infektionskrankheit, über die selbst viele Wissenschaftler nicht besonders viel wissen. Sie wurde 1985 bei Rindern entdeckt, war jedoch auch vorher schon in ähnlicher Form bekannt und breitete sich seitdem immer weiter aus. Sie entsteht bei Rindern und zerfrisst das Gehirn auf geheimnisvolle Art, sie ist jedoch auch auf Menschen übertragbar. Wahrscheinlich hat sich diese Krankheit durch die Verfütterung von nicht richtig bearbeiteten Tiermehl ausgebreitet. Ich denke, man sollte nicht alle Schuld auf die Engländer schieben, doch sie haben großen Anteil an der Ausbreitung.
Heute kann jedoch kein Land behaupten, dass sie keine Schuld trügen.
 
Was ist BSE eigentlich für eine Krankheit? BSE gehört wie die CJK zur Gruppe der Transmissiblen Spongiformen Enzephalopathien. Was übersetzt „Übertragbare“ schwammartige Gehirnerkrankungen“ heißt. Diese Krankheit, die sich beim Mensche Creuzfeld Jakob Krankheit nennt, ist nach bisherigen Forschungen auf viele Tiere untereinander übertragbar. Sie kann schon lange vor dem Ausbruch im Körper arbeiten und sich so auch unbemerkt ausbreiten. Sie führt zu schwammartigen Veränderungen der grauen Gehirnzellen.
 
Chronik der Seuche:
Vor 1986: Die Tierfutterproduktion erkannte, dass Tierkörper sich gut als Tierfutter eigneten. Somit flossen die Kadaver von Schafen und Rindern in die Tierfutter ein. Kurze Zeit später wurden die Kadaver nicht mehr so hoch erhitzt und somit wurde die Produktion billiger. 1985 kam dann das „große Erwachen“. Der 1. BSE Fall trat auf. Niemand hatte eine Vorahnung, wovon er kam. 1986: Tierärzte und Forscher stellen eine Enzephalopathie fest. Die erste Verbindung zwischen CJK und BSE, doch ein Gesundheitsrisiko für den Menschen wird ausgeschlossen. Die grauen Gehirnzellen der BSE Rinder weisen schwammartige Veränderungen auf. 1987-1990: Immer mehr Rinder erkranken an der Seuche und die Verfütterung von Tiermehlen an Rinder wird durch die Britische Regierung verboten. Ab jetzt müssen infizierte Tiere notgeschlachtet werden. Nun schaltet sich die EU ein und verbietet den Export von britischen Rindern. Deutschland erstellt das Importverbot von britischem Rindfleisch. 1991-1996: Die Wissenschaft stellt eine Gemeinsamkeit zwischen BSE und CJK fest.
 
Trotz des Verfütterungsverbotes erkranken immer mehr Rinder. Nun verkündet auch der britische Gesundheitsminister, dass ein Zusammenhang zwischen BSE und CJK nicht auszuschließen ist. 1996-Heute: Im November 1998 hebt die EU das Exportverbot für britisches Rindfleisch auf. Doch Deutschland und Frankreich lassen das Importverbot bestehen. Im März 2000 wird auch in Deutschland das Importverbot aufgehoben und schon im November treten die ersten zwei BSE Fälle auf. Nur kurze Zeit später müssen Schnelltests durchgeführt werden. Außerdem wird die Tiermehlverfütterung verboten.
 
Wie überträgt sich BSE und welche Verbindungen zur Creutzfeld Jacob Krankheit gibt es? Die Übertragungswege von BSE sind noch ziemlich unklar und für Wissenschaftler ein großes Geheimnis. Die Forscher gehen davon aus, dass sich die Krankheit durch die Verfütterung von Tiermehl ausgebreitet hat. Die Erreger sind sehr hartnäckig und lassen sich nicht durch einfaches Abkochen oder normale Desinfektionsmittel töten. Sie müssen mindestens auf 133°C über 20 min erhitzt werden. Doch durch einige Schlampereien in England trug Tiermehl zur Ausbreitung von BSE bei. Der heutige Stand der Forschung ergibt, dass BSE nur das Risikomaterial wie z.B. Gehirn, Rückenfleisch und Augen, infektiös ist. Milch und Muskelfleisch übertragen die Krankheit nicht. Eine Ansteckung, wie durch eine Grippe, ist nicht möglich.
 
Die Übertragung ist nur auf einige Tierarten möglich. Noch unklar ist, ob sich die Krankheit auch über den Kot überträgt. Ist deutsches Rindfleisch noch sicher und wie kann man sich schützen? Ich denke, das ist derzeit die Frage aller Fragen, ist deutsches Rindfleisch noch sicher? Also zuerst eimal ist die Gefahr, dass sich deutsches Rindfleisch durch Tiermehlverfütterung angesteckt, hat sehr gering, weil die Verfütterung seit 1994 verboten ist. Außerdem weiß man in Österreich genau, wo jedes Tier geboren ist, da es nach der Geburt direkt mit zwei Ohrmarken versehen wird. So kann man sofort feststellen, woher jedes Tier kommt und in welcher Herde es aufgewachsen ist. Außerdem sollte man so oder so nicht allzu oft auf Boulevard Zeitungen wie Bild hören. Es kann zwar niemand genau sagen, ob das Fleisch infiziert ist oder nicht, aber wenn man sich infizieren soll, dann wird man es tun. Mein Rat als Landwirt, kauft das Fleisch beim Metzger eures Vertrauens!
 
Gedoptes Schweinefleisch:
Der Gang an die Fleischtheke wird für uns Verbraucher von Tag zu Tag gefährlicher. Nachdem fast täglich neue BSE-Verdachtsfälle bekannt werden, hat wahrscheinlich so mancher seinen Speiseplan rigoros umgestellt. Doch auch der Griff zu Schnitzel und Schweinekamm ist offensichtlich keine wirklich gesunde Alternative. Denn Hormone und Antibiotika haben in Schweinefleisch nun wirklich nichts zu suchen. Mit illegal erworbenen Medikamenten, wie Antibiotika und Hormonpräparaten werden Schweine gespritzt, um damit ein schnelles Wachstum zu erzielen. Drahtzieher des Schweineskandals sind vermutlich zwei deutsche Veterinärmediziner aus Bayern. In den beiden Tierarztpraxen konnte tonnenweise belastendes Beweismaterial sichergestellt werden. Kundenlisten wurden gefunden, die beweisen könnten, dass rund 1.000 in Österreich und Deutschland mit den illegalen Drogen beliefert wurden.
 
Die Tierärzte sollen die Landwirte über Jahre hinweg mit den Arzneimitteln, die zum Teil auch schon abgelaufen waren, eingedeckt haben. Damit die Schweine den Medikamentencocktail aus Antibiotika, Hormonen und Impfstoffen überhaupt zu sich nahmen, wurden Geschmacksverstärker in die Futtermittel gemischt. Dadurch wurden die Tiere schneller fett und blieben länger fit. Für den Bauern ein schneller Zuchterfolg – für den Verbraucher birgt das gedopte Fleisch allerdings potentielle Gefahren. So kann es im menschlichen Körper zu allergischen Reaktionen oder einer Resistenz gegenüber Antibiotika kommen. Die Zeitbombe tickt. Insider befürchten, dass die Dunkelziffer im Bereich des Schweinedopings weitaus höher liegt.

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