Novelle
Das Buch ist eine Erzählung die in der Zeit Ludwig des 14 spielt. Es ist eine Kriminalgeschichte in der das Fräulein von Scuderi den Mittelpunkt bildet.
Es beginnt damit, daß ein unbekannter junger Mann ein Kästchen mit Juwelen zu Fräulein von Scuderi bringt. Da sie nicht weiß, was es damit auf sich hat und es einen Zettel enthält, der darauf schließen läßt, daß er von einer Bande von Verbrechern geschrieben worden ist, die zur Zeit in Paris ihr Unwesen treibt, geht sie damit zur Marquise de Maintenon, der Geliebten des Königs. Diese erkennt das der Schmuck von René Cardillac gearbeitet worden ist und läßt ihn zu sich rufen. Meister Cardillac bestätigt daß der Schmuck von ihm gefertigt wurde, aber ihm vor einigen Tagen abhanden gekommen ist. Als ihm die Scuderi das Kästchen geben will, fleht er sie an es zu behalten und nach langem hin und her tut sie das auch.
Einige Monate später, als die Scuderi in einer Kutsche fährt, wirft derselbe junge Mann, der ihr auch das Kästchen gebracht hat einen Zettel in die Kutsche auf welchem steht sie solle den Schmuck so schnell wie möglich zurückbringen.
Als Fräulein von Scuderi 2 Tage später vor Cardillacs Haus vorfährt, ist dort der Teufel los. Sie trifft dort auf Degrais, einen Beamten der Marechaussee, der ihr sagt Cardillac sei von seinem Gehilfen Olivier ermordet worden. Die Scuderi nimmt Madelon, die Tochter Cardillacs und Geliebte Oliviers mit, da sie in Tränen aufgelöst vor dem Haus sitzt.
 
Madelon erzählt, daß sie gegen Mitternacht von Olivier geweckt und von ihm zu ihrem im sterben liegendem Vater gebracht worden sei. Dann hätte Olivier ihr erzählt daß auf einem Gang mit Cardillac dieser niedergestochen worden sei und er, Olivier hätte ihn nach Hause gebracht. Bei Tagesanbruch wäre dann die Marechaussee gekommen und hätte Olivier ins Gefängnis geschmissen.
Daraufhin beschließt die Scuderi Olivier zu helfen. Sie geht zu ihm und merkt das er der geheimnisvolle Unbekannte ist der ihr das Kästchen gebracht hat.
Als aber Degrais ihr sagt, daß Olivier bereit sei ihr alles zu gestehen, läßt sie diesen zu sich kommen.
Olivier gesteht der Scuderi daß er der Sohn ihrer Pflegetochter ist das diese aber leider tot ist. Dann beginnt er seine Geschichte damit daß er ihr erzählt, das als Cardillac gemerkt habe, daß er in Madelon verliebt war, ihn rausgeschmissen habe. Als Olivier einige Tage später in der Nacht unter Madelons Fenster gestanden habe, sei Cardillac plötzlich durch eine versteckte Tür in der Mauer auf die Straße getreten. Olivier habe ihn verfolgt und als Cardillac einen Mann hinterrücks ermordet habe, hätte er Olivier entdeckt als dieser aufgeschrien habe. Tags darauf sei dann Cardillac zu ihm gekommen und habe ihn aufgefordert wieder zurückzukommen und um Madelon zu werben. Olivier sagt er fühle sich schuldig und er sei nur mitgegangen um Madelon zu sehen und in ihrer nähe zu sein.
 
Eines Tages habe Cardillac ihm dann endlich die ganze Geschichte erzählt. Er sagte immer wenn er ein Schmuckstück fertige und es hergebe, habe er keine Ruhe bis er es wieder habe. Deswegen ermorde er alle seine Kunden und nehme ihnen den Schmuck ab. Dann, sagt Olivier, habe Cardillac ihm den geheimen Gang gezeigt und den Ort wo er die Schmucksachen aufbewahrt hatte. Dann habe er Olivier aufgetragen das besagte Kästchen zur Scuderi zu bringen, da er unbedingt wolle das sie den Schmuck bekomme. Doch einige Tage später sei Cardillac unruhig geworden und Olivier der Angst um die Scuderi gehabt habe, habe ihr den Zettel gebracht.
Da aber in der Nacht Cardillac das Haus verlassen habe, sei ihm Olivier gefolgt und als Cardillac einen Mann angesprungen habe der ihn dann erdolcht habe, habe ihn Olivier nach Hause gebracht. Der Rest der Geschichte ist der Scuderi bekannt. Nun erklärt Olivier das er die Wahrheit um Madelons Willen nicht preisgeben kann, da ihr dies das Herz brechen würde. Nun, da sie die Wahrheit kennt, sieht die Scuderi trotzdem keinen Ausweg.
Als die Scuderi schon aufgeben will, kommt ein Offizier, Graf Miossens, zu ihr und gesteht, das er der Mörder von Cardillac ist. Die Zwei besprechen sich mit einem Anwalt und dann geht der Graf zu la Regnie, und sagt er habe gesehen wie Olivier Cardillac wegbrachte. Dies verschafft der Scuderi ein wenig Aufschub und sobald sie kann geht sie zum König und schafft es mit genialen Schachzügen und der ganzen Wahrheit das dieser Olivier begnadigt. Am Ende werden Olivier und Madelon zueinander geführt und alle sind glücklich.
 
Aufbau
Es fängt mit der Szene an da Olivier das Kästchen bringt. Darauf folgt eine Beschreibung der Giftmorde in Paris deren Aufklärung.
Als nächstes wird beschrieben wie die Scuderi die Juwelen in dem Kästchen findet und damit zur Maintenon geht.
Dann tritt Cardillac auf.
Als nächstes wirft Olivier den Zettel in die Kutsche.
Daraufhin fährt die Scuderi zu Cardillac und nimmt Madelon mit die ihr alles erzählt.
Es folgt die Unterredung von Olivier und der Scuderi in der der Leser alles erfährt.
Daraufhin kommt der Schluß in welchem Olivier begnadigt wird und alle glücklich sind.
 
Charaktere
Fräulein v. Scuderi:
Sie ist eine ältere Frau, die an das gute im Menschen glaubt und damit meistens recht behält. Sie ist dichterisch veranlagt und hat einen guten Sinn für Humor. Meistens behält sie einen klaren Kopf und handelt auch danach.
 
Cardillac:
Er ist ein Mensch, der sehr von sich eingenommen ist und genau weiß was er kann. Allerdings kennt er seine Schwächen und muß ihnen leider auch nach geben. Er geht seinem Beruf mit Leidenschaft nach und tut alles dafür. Erlebt für den Moment.
 
Olivier:
Er ist ein sehr gutmütiger , ruhiger Mensch, der keiner Fliege etwas zu leide tun würde. Olivier ist sanftmütig und möchte niemanden verletzen. Er wird von allen seinen Mitmenschen als sehr geduldig und überhaupt nicht jähzornig beschrieben.
 
Madelon:
Sie ist äußerst feinfühlig. Madelon hört auf ihr Gefühl auch wenn alles dagegen spricht. Sie will nicht glauben das die Menschen böse sein können und schon gar nicht jene die ihr nahe stehen.
 
Degrais:
Er scheint ein absolut rücksichtsloser Mensch zu sein dem es nur darum geht einen Verbrecher zu schnappen. Auch wenn es der Falsche ist.

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