Inhalt
Die Kalendergeschichte ,,Kannitverstan“ wurde 1783 von Johann Peter Hebel geschrieben und beruht auf einer wahren Geschichte. Sie spielt in Amsterdam und handelt von einem jungen Handwerksburschen der durch sprachliche Missstände zu der Erkenntnis gelangt, dass alle Menschen nach dem Tod gleich sind, egal ob reich oder arm.
Der junge Tuttlinger Handwerker kommt bei seiner Wanderschaft durch Amsterdam an einem prächtigen Haus vorbei. Er bewundert es sehr und fragt darauf auch einen Passanten, wem solch ein Anwesen gehöre. Der antwortet nur Kannitverstan, weil er ihn nicht versteht. Der aber denkt, dass es sich bei dem Wort um den Namen des Hausherrn handle. Der Bursche zieht weiter in den Hafen. Dort interessiert er sich für ein großes Schiff, aus dem wertvolle
Rohstoffe entladen werden. So fragt er einen Arbeiter, wem dieses wohl gehöre. Der Mann antwortet mit Kannitverstan und der Jüngling denkt, dass es sich um den reichen Herrn von eben handelt und wird neidisch. Eine Straßenecke weiter kommt er an einem Trauerzug vorbei und fragt einen der Trauernden, wer der Verstorbene sei. Dieser antwortet erneut mit Kannitverstan. Da bekommt er Mitleid mit diesem Herrn Kannitverstan, ihm wird bewusst, dass im Tode alle gleich sind und. So  schließt er sich dem Trauerzug an und ist von der Predigt, von der er nichts versteht, sehr berührt.
Und jedes Mal, wenn es ihm wieder einmal schwer fällt zu akzeptieren, dass manche Leute so reich sind und er so arm fällt ihm Herr Kannitverstan ein und der Kummer ist vergessen.

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