Mohamed einigt im 7. Jahrhundert die Arabischen Stämme; Expansionswelle (über Spanien und Orient – Zangenbewegung); Ausbreitung des Islams im Vorderen Orient bis Nord Afrika; 1492 Ende mit dem Fall Cordoba (?)
  • Angriff auf Konstantinopel
  • 732 in Südfrankreich = Stillstand der Expansionswelle bei Portier; Arabischen Truppen aufgehalten;
  • Drei Gleichgewichte im Mittelmeerraum: Frankenreich (Frankreich, Deutschland), Byzanz (Oströmische Reiche), Arabien (Nord Afrika, Naher Osten, Islam)
Reich der Franken
Reich der Franken entsteht in etwa im 5. Jahrhundert mit den Merowinger; kelto- romanisch- germanische Mischbevölkerung; Merowinger versuchten eine Christianisierung durchzusetzen und die Stämme zu einigen;

Carolinger (Nachfolger der Merowinger – Carolinger waren zuerst Hausmeier; „Meierrei“ = Wohnung des höchsten Verwalters eines Gutes) kommen ab dem 7. Jahrhundert an die Macht; Bibin der Mittlere und Karl Martell besiegen die Araber 733 und beschnitten die Macht des Adels und schlossen gleichzeitig ein Bündnis mit der Kirche;

Vater von Karl der Große macht eine Bibinische Schenkung – schenkt dem Papst den Kirchenstaat (bis 1840 bleibt dies so)

Karl der Große 768 bis 814; großräumige Unterwerfungen, Vorherrschaft im Mittel- und Westeuropa; er wird am Weihnachtstag 800 gekrönt und gesalbt durch den Papst Leon den Dritten;

Ludwig der Fromme (Sohn von Karl der Große) teilt das Reich, dies bleibt; 843 der Vertrag von Verdun (Teilung); Aufteilung auf drei Söhne, daraus entsteht Deutschland, Frankreich und „Italien“;

  • Karl der Kahle bekommt das Westfränkische Reich (Frankreich)
  • Ludwig der Deutsche bekommt das Ostfränkische Reiche (Deutschland)
  • Lothar bekommt das Mittelreich von Nordsee bis Italien (wird wieder aufgeteilt auf Ost- und Westfränkische Reich)
Alltagsleben im Frankenreich: Hoheitsrechte über Straßen, Münzhochheit, Karl der Große richtet den Posten des Grafen ein (durch die Abschaffung des Adels, Herzöge) – waren aber nichts anderes als Beamte; Bischöfe und Äbte (den Grafen vorgezogen, weil Bischöfe und Abte nichts weiter vererben können) für die Verwaltung notwendig;

Feudale Ordnung Europas (um 1000):
Feudalismus ist die Hoch und Spätmittelalterliche Gesellschaftsordnung, die auf den Lehnswesen („Darlehn“) gegründet; Auszeichnet durch, dass der Monarch eine freie Adelige Oberschicht durch das Lehnrecht mit Grundherrschaften und verschiedenen Hochheiterechten ausstattete; Hirachisch: Kaiser an erster Stelle; Lehnfähig waren zunächst nur Ritter und freie und waffenfähige Menschen, später auch Beamte (Ministrialien); ein Feudalstaat ist ein Personenverbandstaat; Verpflichtung für das Lehen: musst in den Krieg ziehen; genaue hirachische Gliederung der Gesellschaft;

In Europa um 1000 fehlt die Landschaftspflege (Straßen der Römer verwachsen); Städte waren Reste von Römersiedlungen, Steinbauten zu Kirchen umgebaut; daher Fluss als Handelsweg; Menschen hungerten, schlechte Ernten; (Abwehr-) Kriege, gegen die Hunnen, die Araber und die Wikinger (in „ur“ Russland); Christentum wird Religion; Erde als Scheibe; hohes Analphabetentum; Kirchenbauten mit schrecklichen Darstellungen (Böse.. ) -> ändert sich mit dem Buchdruck;

Zerfall der karolingischen Herrschaft à Ursachen: Reichsteilung (Ludwig der Fromme – 3 Teilung), Verwaltung der Teilreiche war unzureichend, Herrscher reisten herum (Bsp Karl der Große hat große Strecken zurückgelegt), Kraft des Adels war erschöpft durch Zwistigkeiten, Bedrohung von außen (Hunnen, Araber);

Nach Karolinger entstehen neue Machtzentren und auch wichtige Stämme (daraus entstehen später die Fürstentümer; Bayern, Sachsen, Schwaben und Franken); Durchsetzen der Franken wegen ihrer geopolitischen Lage (Zentrum);

Otter der Erste (936 bis 973) wird das Reich zu einem angesehenen Königtum vereint (gründet ein Zentrum) und schlug 955 die Ungarn am Lechfeld (bei Augsburg); er gründet die bayrische Ostmark (Schutzmarken); fördert die Gründung eines ungarischen Reiches (weil die Ungarn – Nomaden – sich dann dort niederlassen);

Slawen missionieren; Otto der Zweite unterstütz auch National Kirchen (weil die Kirchen „im Dorf bleibt“);

962 wird Otto der Erste Kaiser; aus dieser Entwicklung entsteht im 10. Jahrhundert im Großen und Ganzen die europäischen Nationen; und bilden die Grundlage für die europäische Staatenwelt – die mehr oder weniger so geblieben ist (wichtig: Landnahme der Ungarn und Normanen, Unterwerfung der Slawen, und Abwehr der Sarazenen – in Süditalien und Spanien = Araber); zu dieser Zeit hatten die Länder keine wirklichen Grenzen sonder Grenzzonen (in etwa – Niemandsland); [Grenzziehungen sind hoch komplizierte geografische Aufgaben] – es gab auch keine Möglichkeit die Grenzen zu bewachen (Römerreich konnte das);

Bevölkerung sehr stark in Bewegung (Migration); Könige und Grafen reisten mit dem ganzen Personal; Bauern wandern zu besseren Böden (heutiges Deutschland war ein Wald);

Bauer / Adel / Geistlichkeit
Größte Schicht ist die der Bauern; Adel und Geistlichkeit mächtig;
  • Lehrstand (Geistlichkeit)
  • Wehrstand (Ritter)
  • Nährstand (Bauern)
Feudalismus braucht diese Gliederung dieser Gruppen è hirachisch Gegliedert;

Bauern

  • Um dem Heerbann zu entgehen begaben sich viele Bauern in die Abhängigkeit von Grundherrn, somit verlieren sie aber den freien Rechtsschutz und der Grundherr ist für die Bauern verantwortlich und entscheidet alles
  • Bauern bildeten 90% der Bevölkerung (5 %); sie waren für die Ernährung zuständig

2 Grundvoraussetzungen

  • Rohdung und Trockenlegung (Binnenkolonisation) & Ostkolonisation (Böhmen, Polen, Ungarn)
  • Boden intensiver nutzen; Weideland è Ackerland was zur Folge hatte, dass die Rinderhaltung zurück gedrängt wurde und somit die natürliche Düngung ausfiel.
Es entwickelte sich die Dreifelderlandwirtschaft, diese hob die Qualität des Bodens; Folgen davon: bessere und mehr Erträge, Arbeit der Bauern auf Jahr aufgeteilt; die ersten dörflichen Hilfsgemeinschaften entstanden (Haufendorf)
Alltagsleben der Bauern:
  • 2 Arten von Kleidung (Sonntags-/ Abendskleidung)
  • Kurzhaar Frisur
  • Essen (der Anbau, Brei, Hirse, Hafer) [im Gegensatz zum Adel: Wild, Weißbrot]
Adel
  • Hochadel
  • waren fürstlich, bzw. Kaiser-/ Königsverwandte
  • Niedriger Adel
  • Kommen aus dem Bauernstand, sie sind/waren erfolgreiche Krieger
  • Ministerialen (80 % des Adels)
  • Beamte
Adel war frei von landwirtschaftlicher Tätigkeit und generell jeglicher Arbeit; Ritter = Kampf mit Pferd; Burgenbau im 11. bzw. 13. Jahrhundert;
Kirche
Katastrophen, Hunger, Ernteausfälle bedingen Trost und Hilfe der Religion; Klösterliche Leben ab 5. Jahrhundert; Benedikt von Ursia (Bete & Arbeite); Kloster wurde benutzt um Töchter und Erstgeborene von Adeligen abzugeben à Mitgift à Kloster wurde reich;
  • Mönchsdasein hieß Arbeiten. Sie waren aber auch die gebildete Oberschicht (Lesen, schreiben à Lehrmeister) geschlossenen Einheit,
Klöster waren Vorbilder (Idee mit der 3 Felderwirtschaft)
  • Aufgaben des Klosters: Krankenpflege, Sozialfürsorge fast wie Krankenhaus. Hygiene war katastrophal, Geburten sehr riskant;
  • Kirchen und Klöster erlangten Reichtum durch Nepotismus (Verwandten und Vetternwirtschaft) à Verfall Klösterlichen Sitten;
  • Reformen (ausgegangen von Cluny) wurden im 10 und 11 Jahrhundert notwendig, dieses Kloster war direkt dem Papst unterstellt. Die Mission wurde von Rom aus strenger kontrolliert, Papst hatte mehr Macht.
  • Dempler = Bankwesen, wurden verfolgt und umgebracht

Kirche und Kaisertum (Zwei Mächte im Mittelalter)
Bestimmte absolut das Geschehen in der bekannten Welt bis Ende des Mittelalters. Kirche hatte immer einen Mediensprecher im Dorf. Hatten Gerichtsbarkeit und konnten jede Opposition absticken können.
Beichteà abhören. Kaiser welcher „absolut“ regierte, es kommt zu einem Machtkampf, äußerst brutal
9-10 Jh. Verfall des Papsttums´, Rom war Sündenpfuhl
Kaiser wollte Bischöfe ein und ab setzen. Kaiser fühlte sich moralisch überlegen, daraus entwickelte sich ein Konflikt à Investiturstreit (11-12 Jh.) ging um einsetzen von Bischöfen oder Äbten.
  • Leiheninvestitur: Einsetzen von Bischöfe oder Äbten durch den Kaiser
  • Zeremonie der Einsetzung (mit Stab und Ring, zwei Machtsymbole)
  • Brauch der Leiheninvestitur: Kaiser und Könige versuchten mächtige kirchlichen Würdenträgern an sich zu binden und boten dafür Schutz.
  • Geistliche Würdenträgern wurden somit auch zu weltlichen Herrschern.
In der Mitte 11 Jh. kam es in Frankreich und England zu einer starken Reformierung. Akzeptierten nicht: Konkubinat: Mitschläferin; Simonie: Ämterkauf (Gerichtsbarkeit)
  • Papst Leo 9. kamen die Ansätze der Kirchenreform nach Rom
  • 1059 Papst Nikolaus II hat Kaiser Teilnahme an Papstwahl ausgeschlossen und verurteilt Leiheninvestitur
  • 1075 Papst Gregor XII hat die Leiheninvestitur ausgeschlossen und verboten.




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