Anleitung zum Schreiben einer Erörterung
Inhaltsverzeichnis
1. Definition
2. Ziel
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Sachverhalte darzustellen und zu klären
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Einstellungen zu finden
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Meinungen zu vertreten
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Urteile zu bilden und zu begründen
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Entscheidungen zu treffen
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Kritik zu üben
3. Vorraussetzungen
4. Arten der Erörterung
Dabei ist das Thema als Sachfrage formuliert (z.B. Wie stellen Sie sich den sinnvollen Einsatz des Internets beim Lernen vor?)
Diese Erörterungstyp gibt Antwort auf eine Ergänzungsfrage und verlangt in erster Linie Sachverhaltsdarstellungen.
Es muss etwa erklärt werden, wie das Lernen über Internet funktioniert oder was überhaupt der Begriff"Internet" bedeutet.
Dabei ist das Thema als Wertfrage gestellt (z.B. Sind Printmedien Orientierungshilfen oder Instrumente der Massenmanipulation? )
Bei dieser Form der Erörterung wird eine Stellungnahme zu einem Problem erwartet - Entscheidungsfrage - Pro und Kontra muss gegeneinander abgewogen werden. Stellungnahme und Positionierung werden am Schluss erwartet.
Sie hat einen Text zur Grundlage, in dem sich ein Verfasser zu einem Problem äußert und eine bestimmte Meinung vertritt, z.B. zu einem aktuellen Zeitungsartikel.
Die Grundvoraussetzungen jeder Erörterung sind gute Sachkenntnisse und eine fundierte Argumentation.
Argumentieren heißt: seine Behauptungen oder Meinungen begründen und beweisen. Überzeugungskraft erhalten Argumente nur dadurch, dass sie von Begründungen gestützt werden. Eine vollständige Begründung (Argumentation) umfasst Argument, Beweis/Beleg (Begründung) und Beispiel und führt vom Abstrakten (These) zum Konkreten (Beispiel).
5. Aufbau einer Erörterung
Die Einleitung hat bei der Problemerörterung großes Gewicht. Sie soll die Aufmerksamkeit des Lesers fesseln und ihn zum Weiterlesen animieren, ohne dabei die eigentlichen Argumente oder Gesichtspunkte des Hauptteils inhaltlich vorwegzunehmen. Die Einleitung sollte knapp sein (ca. 1/7 des Gesamtumfangs) und muss sich auf einen
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Weckung des Leserinteresses (z. B. durch eine Provokation, eine Frage, einen aktuellen Einzelfall, ein allgemeines Problem)
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Benennung des im Text behandelten Problems
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Macht neugierig auf den Aufsatz und zeigt, warum das Thema interessant sein könnte:Warum ist das Thema interessant für den/die Leser/in?
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Knappe Darlegung der vorgebrachten Hauptthesen/Forderungen (eingangs Hinweis auf die Textvorlage: Nennung von Titel, Verfasser, Zeitung...)
- Argumente des Hauptteils vorwegnehmen
- Der erste Satz der Einleitung darf sich nicht auf die Überschrift beziehen (z. B. Dieses Problem ist in den vergangenen Jahren sehr aktuell geworden.)
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Wiedergabe und Erläuterung des Argumentationsgangs des Verfassers
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Kernaussage des Textes
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Position des Verfassers, Intention des Textes und ggf. der ideologische Standpunkt des Verfassers
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Kritische Auseinandersetzung mit dieser Argumentation
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Argumente (Fastfood ist ungesund)
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Belege (Fastfood macht dick)
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Beispiele (mein Freund isst oft Fastfood und ist sehr dick)
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ein Urteil abgeben, wie es sich aus der Gewichtung der einzelnen Argumentationen ergibt;
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eigene argumentative Stellungnahme zum Thema / Problem geben
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eine abschließende Forderung erheben bzw. eine sinnvolle Lösung anbieten, wie sie sich aus den vorausgehenden Erörterungen ergibt. Dabei sollten auch mögliche Folgen und Konsequenzen dieses Lösungsvorschlags dargestellt werden.
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Fortführung eines Gedankens aus dem zu erörtenden Text
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ein kreativen Ausblick in die Zukunft.
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neue Argumente einzubringen
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eine überraschende Entscheidung, die in keinem Zusammenhang mit der Argumentation steht, vorzutragen
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die Argumentation zu ausführlich wiederholen
6. Strukturmodelle
7. Vorgang beim Erörtern
Die Erörterung einer Textvorlage verlangt:
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das Thema, das Problem
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den Hauptgedanken, die Kernthese
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die Argumentation
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die verwendeten Begriffe und die Beziehungen zwischen den Aussagen
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die Position und Absicht des Verfassers
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der Entstehungszusammenhang des Textes
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die Überzeugungskraft der Argumente
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die Vollständigkeit der Argumentationen
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die Stichhaltigkeit der Verfasserposition
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die eigene Stellungnahme zum Problem
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die Beurteilung und Wertung der Textvorlage
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Zustimmung
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Ablehnung
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Differenzierung
8. Stoffsmmlung erstellen und gliedern
- Schreibe auf, was dir zum Thema einfällt
- Wenn du alle Gesichtspunkte, die dir auf Anhieb einfallen, aufgeschrieben hast, versuche, durch W-Fragenweitere Gesichtspunkte zu finden
- Schreibe deine Gedanken übersichtlich in Stichpunkten untereinander
9. Möglichkeiten der Gedankenführung
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Die argumentative Gedankenbewegung
- Behauptungen aufstellen
- Gründe anführen
- Bedingungen aufzeigen
- Beweise erbringen
- Einwände widerlegen
- Absichten offenlegen
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Die rhetorisch-auflockernde Gedankenbewegung
- Fragen stellen (Fragezeichen!)
- Bestimmte Stellen mit Nachdruck hervorheben (Ausrufezeichen!)
- Zum Nachdenken auffordern
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Die veranschaulichende Gedankenbewegung
- Konkretisierung durch Belege und Beispiele
- Arbeiten mit Kontrasten
- Vergleiche
10. Überleiten zwischen einzelnen Argumenten
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Reihung (Beide Argumentationsteile sind gleichwertig)
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zunächst einmal ..., an erster Stelle wäre zu nennen ..., vor allem sollte man ...
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dann aber auch ..., ferner ..., ein weiteres ..., und auch ..., nicht minder zu beachten ..., nicht weniger wichtig ist ...
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weiterhin .., noch ein ähnlicher Punkt ist anzuführen ..., ein weiterer Gesichtspunkt gehört hierher: ...
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ebenfalls ..., ebenso ..., außerdem noch ..., hinzu kommt ...
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eng damit verknüpft ist ..., dabei muss auch bedacht werden ...
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ähnlich steht es um ..., nicht anders ist es mit ....
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nicht zuletzt ..., nicht zu vergessen ..., auch daran sei erinnert, dass ...
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schließlich sei daran erinnert, dass ..., zum Schluss sei noch genannt ..., als letztes Argument sei angeführt, dass ...
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Gegensatz (Beide Argumentationsteile widersprechen sich)
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nicht nur ..., man muss auch ...
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einerseits ..., andererseits ...
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dem gegenüber aber ist auch zu bedenken ...
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aber auch ..., dem steht allerdings entgegen ...
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es darf jedoch auch nicht übersehen werden ...
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trotz all dieser Gründe darf nicht übersehen werden ...
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wie aber verhält es sich dagegen mit ...
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zwar ... aber ...
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Steigerung (Ein Argumentationsteil ist höher bewertet)
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Schon der einfache ..., beginnen wir mit dem, was auf der Hand liegt ...
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Schwieriger wird es schon mit ..., gewichtiger ist da schon ...
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Eine erneute Steigerung der Schwierigkeiten ergibt sich ..., wie ist es gar mit ..., noch bedeutsamer aber ist ..,
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Besonders wichtig aber erscheint mir ..., von außerordentlicher Wichtigkeit ist aber ..., schließlich gar ..., am deutlichsten ...
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11. Mögliche Formulierungen und Satzphrasen
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Dafür spricht, dass…
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Außerdem kommt hinzu, dass…
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Das Hauptargument dafür ist…
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Hinzu kommt, dass…
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Gegen…spricht…
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Ein weiteres Argument dagegen ist…
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Dagegen spricht, dass…
neutral
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vor allem
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hauptsächlich
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insbesondere
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besonders / meistens
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ich möchte betonen/hervorheben, dass
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Besonders wichtig aber erscheind
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Man darf auch nicht übersehen, dass
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entscheidend ist jedoch
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Außerdem spielt noch…eine wichtige Rolle
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Allerdings muss man auch sehen, dass
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Weitaus wichtiger ist aber noch
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Wie bereits erwähnt
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zusätzlich
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ergänzend
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Ich bin der Meinung, dass…
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Meiner Meinung nach …
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Mich überzeugen am stärksten die Gründe…
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Ich vertrete den Standpunkt, dass…
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Meiner Einschätzung nach…
12. Häufige Fehler
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Es wird nicht klar, ob man sich auf den Text bezieht oder eine eigene Überlegung äußert
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Man äußert unvermittelt eigene Gedanken ohne sich damit auf die Vorlage zu beziehen
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Im Schluss werden neue Argumente gebracht
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Argumente werden nicht belegt (Es werden nur Behauptungen aufgestellt, aber keine Beweise geliefert)
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Es ist keine klare Gliederung zu erkennen
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In der Einleitung darf man nicht schon zu einem Ergebnis kommen! Selbst wennman schon eine Meinung zum Thema hat: Das Ergebnis gehört in den Schluss!Vielleicht ändert sich während des Schreibens die Meinung noch?
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Die Beweisführung ist nicht überzeugend oder unlogisch
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Überleitungen fehlen oder sind schematisch bzw. stereotyp
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Die sprachliche Darstellung trifft nicht den argumentativen Sachstil
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Wesentliche Gesichtspunkte sind nicht erfasst
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Die vorgelegte Frage wird rein subjektiv behandel
13. HilfreicheTipps
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Achte auf eine klare Trennung von Einleitung, Hauptteil und Schluss!
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Zwischen den einzelnen Argumenten ist es wichtig, dass du abwechslungsreich überleitest und nicht immer mit "ein weiterer Grund, ein weiterer Vorteil" oder ähnliches verwendest.
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Der Lehrer wird höchstwahrscheinlich ein Aktuelles Thema nehmen, zu dem du dann auch etwas zu schreiben weißt. Auch wenn dir nicht gleich auf anhieb genügend Argumente einfallen, lass dich dadurch nicht entmutigen. Notfalls kannst du ein einzelnes Argument nochmals zerlegen.
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Nimm dir - bevor du mit dem eigentlichen Schreiben beginnst - genug Zeit und verfasse eine ausführliche Stoffsammlung mit Gliederung. Dadurch erleichterst du dir nachher das Schreiben enorm, weil du dir keine Argumente oder Beispiele überlegen musst. Außerdem hilft es dabei, dass deine Erörterung eine klare Struktur bekommt.
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Um ein Gefühl für das Schreiben von Erörterungen zu bekommen, kann es auch hilfreich sein, wenn du dir einfach mal ein paar gelungene Erörterungen durchliest (siehe Beispiele für gelungene Erörterungen)
- Bitte jemanden anderen (Bruder, Eltern, Freund) deine Erörterung durchzulesen und dir gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge in Form von konstruktiver Kritik zu geben.
- Wenn du eine Erörterung fertig geschrieben hast, leg sie erstmal beiseite und widme dich erst nach einiger Zeit (Stunden, Tage) wieder dem Text. Du wirst sehen, dass die nun einiges auffällt, was du vorhin nicht bemerkt hast.
- Sei immer kritisch zu dir selbst und reflektiere objektiv was du geschrieben hast.
14. Einteilung der Arbeitszeit
- 05% - Themenwahl
- 20% - Stoffsammlung
- 10% - Gliederung
- 65% - Ausführung der Erörterung
15. Kriterien der Beurteilung
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Sachlich & logisch?
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Sind beide möglichen Sichtweisen ausreichend vertreten?
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Insgesamt schlüssig?
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Sind Einleitung, Hauptteil, Schluss deutlich als solche erkennbar?
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Führt sie zum Thema?
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Motiviert sie zum Lesen?
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Steigernd aufgebaut?
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Argumentationsgänge durch Absätze getrennt?
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Vollständige Argumente und Argumentationsgänge?
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Saubere Verknüpfung der einzelnen Argumente?
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Kommen viele/die wichtigsten Argumente zum Einsatz?
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Überzeugungskraft der Argumente
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Anschaulichkeit der Beispiele
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Zusammenfassung der *wichtigsten* Argumente?
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Ist die persönliche Stellungnahme überzeugend?
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Kommt Aufsatz zu einem Ergebnis?
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Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung
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Wortwahl (Wiederholungen, Auslassungen, treffende Verben)
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Ausdruck
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Satzbau
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Formulierung der Überleitungen
16. Beispiele gelungener Erörterungen
- Mythos Begabung - Das wahre Talent eines Genies besteht in der Bereitschaft zu lernen
- Schönheitsoperationen
- Kosmetik
- Erziehung
- Computersucht
- Beeinflussung durch Medien
17. Beispielthemen für eine Erörterung
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Alt werden will jeder, älter werden niemand.
Woher kommt diese Einstellung und welche Folgen hat sie? -
Gewaltdarstellungen gehören heute zum alltäglichen Programmangebot der Fernsehsender.
Nennen und erläutern Sie Beispiele für Sendungen, in denen Gewalt eine Rolle spielt.
Legen Sie dar, welche Auswirkungen diese Gewaltdarstellungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft haben können. -
Superkurzer Minirock, bauchfreies T-Shirt, Ausschnitt knapp über den Bauchnabel: Der Schulleiterin einer Schule bei Hannover wurde es zuviel. Knapp bekleidete Mädchen wurden nach Hause geschickt, in einem Brief werden die Eltern um „angemessene Kleidung“ für ihre Töchter gebeten.
Nehmen Sie dazu Stellung.
